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Bundestagswahl -  Gesundheitsvorsorge bei BurnOut

Im Herbst steht die Bundestagswahl an und dann?

Wird sich nach der Wahl etwas im Gesundheitssystem ändern in Bezug auf die Kostenübernahme durch die Krankenkassen psychisch kranker Menschen, die sich eine private Psychotherapie durch Heilpraktiker für Psychotherapie nicht leisten können? Menschen, die dringend therapeutische Hilfe benötigen und diese bei den ärztlichen Psychotherapeuten, deren Leistungen von den Kassen übernommen werden, unter zumeist einem halben Jahr nicht bekommen? Was ist mit diesen Menschen, die sich verzweifelt um einen Therapieplatz bemüht haben und diesen dann erst nach einer langen Wartezeit bekommen können? Wenn sie so lange durchhalten und nicht aus lauter Verzweiflung Suizid begehen – treffen diese Menschen dann auf den für sie richtigen Therapeuten? Die ‚Chemie‘ muss stimmen, ansonsten verspricht die langersehnte Therapie keinen Erfolg! Manchmal müssen auch lange Wege zum Therapieplatz bewältigt werden.

DAS kann einem ohnehin geschwächten Menschen nicht zugemutet werden! Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden.

Dazu gehört insbesondere die Klarstellung, dass bei der gesetzlichen Neuregelung alle psychotherapeutischen Leistungen von den Krankenkassen erstattet werden sollten, ganz gleich, ob sie von auf Psychotherapie spezialisierten (Natur)Heilpraktikern erbracht werden oder von „Heilpraktikern für Psychotherapie“.

Seit Jahren tut sich  der dafür zuständige Gemeinsame Bundes-Ausschuss (G-BA) schwer damit, wenigstens die Gesprächspsychotherapie, die systemische Therapie oder die Hypnosetherapie als erstattungswürdig anzuerkennen.

Es wird immer von zeitnaher Hilfe und Vernetzung gesprochen, um Schlimmeres sowie hohe Folgekosten wie z.B. teure Rehabilitationen und krankheitsbedingte  Ausfallzeiten im Beruf zu vermeiden. Heilpraktiker für Psychotherapie können diese Hilfe sofort erbringen und schon im Vorfeld vieles auffangen.

Unter dem Motto „Wenn Arbeit krank macht“

  http://www.spdfraktion.de/service/termine/wenn-arbeit-krank-macht

hatte mich die SPD–Bundestagsfraktion sowie auch Sozialverbände, Ärzte, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften  zu einer Diskussion am 06.09.2012 ins Reichstagsgebäude eingeladen.

Hintergrund waren Burnout und stressbedingte Erkrankungen als Folge von Entgrenzung und Verdichtung am Arbeitsplatz. Nach Vorträgen über die Auswirkungen eines Burnout-Syndroms auf die gesetzlichen Krankenkassen  sowie auf Betriebe und Unternehmen folgte eine lebhafte Diskussion, bei der auch ich es mir nicht nehmen ließ, meine schon obig genannte Sichtweise darzulegen. Schließlich bin ich eigens dafür nach Berlin gereist. Mein Beitrag dazu wurde Kopfnickend von vielen der Anwesenden bestätigt. Bei einem Snack in der Mittagspause konnte ich mich darüber noch mal mit einigen Teilnehmern austauschen, was sehr interessant war.

Insgesamt gesehen war dieser Tag für mich im höchsten Maße spannend, informativ und aufschlussreich.

Mein Dank gilt Frau Lösekrug-Möller, MdB und Vorsitzende der Landesgruppen Niedersachsen/Bremen für die Einladung dieses unvergesslichen Events.

Nun bleibt abzuwarten, wie sich die Gesundheitsvorsorge entwickeln wird.

Bleiben wir gespannt…

 

 

 

 

 

 

 

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