Führung

FührungWas kennzeichnet eine gute Führungskraft?

Immer öfter wird die Frage laut, was eine gute Führungskraft auszeichnet. Welche Eigenschaften, Fähigkeiten und Kompetenzen sollten in dieser Person vereint sein?
Jeder, der eine Führungsrolle bekleidet, möchte anerkannt, respektiert und gemocht werden. Oder möchte man(n), dass seine Mitarbeiter vor Ehrfurcht erstarren, sobald er den Raum betritt und alles kommentarlos hinnehmen, was er ihnen abverlangt? Sicher ist dieser konventionelle Führungsstil in unserer heutigen modernen und aufgeklärten Zeit nicht mehr zielführend, sondern führt zu mehr Druck und Versagensängsten seitens der Mitarbeiter. Situationen, wie z.B. folgende, sollten nicht vorkommen: Die Bürotür geht auf, zielstrebend auf den Schreibtisch zugehend, Akte darauflegend mit den Worten: “Das muss heut‘ noch raus!…und denken Sie noch an…Was, sind Sie noch nicht fertig damit?“

Nein! DAS geht gar nicht!

Höflichkeit ist eine Zier
Wer in seinem Unternehmen ein angenehmes Betriebsklima vorfinden will, sollte folgendermaßen vorgehen: „Guten Morgen Frau/Herr…Wie geht es Ihnen heute? Ach, wie war denn am Wochenende die Konfirmation Ihres Kindes? Könnten Sie bitte den Entwurf heute noch rausschicken? Es ist wichtig! Denken Sie bitte an die Einladungen zum Kongress? Danke!“

Interesse am Mitarbeiter zeigen
Eine ‚gute‘ Führungskraft kennt seine/n Mitarbeiter/in mit Namen und erkundigt sich nach seinem/ihrem Befinden bzw. zeigt Interesse an ihm/ihr. Außerdem fallen ihm Veränderungen seines Mitarbeiters auf, was Verhalten und sein Äußeres betrifft. Ein unrasierter düster dreinblickender Mitarbeiter, der sich permanent in Meetings zurückhält und auch an Betriebsfeiern nicht mehr teilnimmt, was sonst nicht der Fall war, sollte die Möglichkeit eines Gesprächs unter vier Augen bekommen. In diesem Gespräch fungiert die Führungskraft als empathischer Zuhörer, der imstande ist, eine adäquate Lösung für seinen Mitarbeiter in seinem Arbeitsumfeld herbeizuführen.

Was motiviert einen Mitarbeiter?
Zufriedenheit am Arbeitsplatz sollten durch Belohnungen gefördert werden, und zwar in derart, dem Mitarbeiter Handlungsspielräume zu gewähren und somit mehr Selbstbestimmtheit zu entwickeln.
Mitarbeiter brauchen Feedback! Lieber eines, das nicht so gut ausfällt, als gar keins. Dann kann der Mitarbeiter reflektieren, Fehlerquellen abschalten und seine Vorgehensweise optimieren. Bei Zufriedenheit mit der abgelieferten Qualität des Mitarbeiters sollten stets auch Rückmeldungen positiver Art erfolgen.

Wertschätzung ist das täglich Brot
Der “Inneren Kündigung” vieler Arbeitnehmer sollte entgegengewirkt werden, die statt Dienstwagen, Medaillen und Auszeichnungen, wie etwa “Mitarbeiter des Monats”, sich mehr Wertschätzung und auch eine Gewinnbeteiligung bei guter Zusammenarbeit innerhalb des Teams mit erfolgreichem Ziel wünschen.

Arbeitsabläufe flexibel gestalten
Eine individuelle Arbeitsweise, welche die persönlichen Ressourcen eines Mitarbeiters berücksichtigt, schafft mehr Raum für kreative Ideen, Vorschläge und Handlungen. Ein kompetenter Vorgesetzter erkennt die Schwächen und Stärken seines Mitarbeiters und passt diese idealerweise dem persönlichen Arbeitsrhythmus an.

Wie sieht es mit der Selbstführung aus?
Doch allem voran liegt es erst mal an der Führungskraft, sich selbst führen zu können. Er erstellt seine eigene Energiebalance, indem Energiespender und –räuber gefunden werden. Seine innere Haltung befähigt ihn, mit bestimmten Techniken Kommunikation zu reflektieren. Die persönliche Weiterentwicklung steht hier im Vordergrund, um wertschätzende Kommunikation und Konfliktkompetenz stetig zu erlernen, entwickeln und anwenden zu können. Die Schnittmenge besteht in der Implementierung von Authentizität, Loyalität, Gelassenheit und Wertschätzung, die eine gute Führungskraft ausmacht, um gesundes Führen zu ermöglichen.

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