Motivation – das Rädchen an meiner Armbanduhr

Uhr

Altmodisch im Zeitalter der Digitalisierung?

Vielleicht – oder auch nicht? Retro ist das Zauberwort der heutigen Zeit.

Das Wort Motivation hat es immer schon gegeben, nur wurde es damals Antrieb genannt.

Über Motivation ist schon viel geschrieben worden und das immer wieder.

Warum schreibe ich darüber?

Weil das Rädchen der Motivation in der heutigen Zeit nicht mehr aufgezogen wird!

Viele Menschen haben vergessen wie das geht oder kennen die Funktion des Rädchens gar nicht mehr.

Damals brauchte man für seine Armbanduhr noch keine Batterie. Da genügte es, dieses kleine Rädchen einfach wieder aufzuziehen. Heute ist die Batterie leer und sie bleibt es auch, weil die nötige Energie fehlt oder auch die Zeit, eine neue zu besorgen.

Und wieder ist es so, dass viele Menschen vergessen oder verlernt haben, wie sie ihre Kraftreserven erneut aufladen können.

 

Was ist Motivation?

 

Es ist das Feuer, das in uns brennt, wenn wir für etwas brennen.

Solange wir mit Begeisterung unsere Aufgaben erledigen, haben wir Schöpferkraft.

Uns geht mit Leichtigkeit die Arbeit von der Hand und wir schaffen viel. Dann fühlen wir uns nach einem langen arbeitsreichen Tag zwar müde, jedoch ohne ausgepowert zu sein.

 

Was motiviert uns?

 

Jeden motiviert etwas anderes. Bei dem einen ist es ein sattes Gehalt, beim anderen die Liebe zur Familie, um den Unterhalt zu sichern, die Aussicht auf einen schönen Urlaub, die Anschaffung beweglicher Güter etc. Soweit so gut.

Die Motivation morgens aufzustehen ist bei jedem unterschiedlich stark ausgeprägt.

Solange die vorangestellten Beispiele  uns motivieren, ist alles im grünen Bereich.

 

Was ist, wenn der innere Antrieb immer weniger wird, so wie die Batterie der Uhr?

Dann wird es Zeit, genauer hinzusehen auf sein Leben, auf sein Umfeld, sein Verhalten, seine Fähigkeiten. Was sind meine Werte, Überzeugungen und was halte ich für wahr?

Hier sind meine Glaubenssätze gefragt, die meinem Leben den nötigen Schwung geben, der zu mehr Erfolg und somit auch zu mehr Gesundheit führt.

 

Wichtige Fragen, die an dieser Stelle gestellt werden sollten, sind folgende:

 

Was ist meine Identität?

Welche Rolle spiele ich in der Familie, im Freundeskreis oder auch in meinem Beruf? Welchen Stellenwert hat das alles hier?

Ist mir das noch wichtig, was ich tue und wie ich es tue?

Fühle ich mich dem noch zugehörig oder bleibe ich nur zwanghaft hier verbunden, weil mir der Mut fehlt, etwas anderes auszuprobieren?

 

Wenn wir Erwartungen erfüllen, die nicht unsere eigenen sind, so ist das auf Dauer gesehen nicht gesund. Ist erst der Blick dafür verloren gegangen, was wirklich wichtig für mich ist, kann eine unbeteiligte Person des Vertrauens helfen, die innere Kompassnadel in Richtung Ziel auszurichten. In diesem Fall kann eine Beratung oder Therapie wirkungsvolle Begleitung bei einem solchen Entwicklungsprozess bieten. Ist der erste Schritt in diese Richtung getan, kann in der Prozessbegleitung der eigene Blick auf sich und sein Leben aus der Vogelperspektive heraus überschaubarer werden.

Als erfahrene Therapeutin und Trainerin weiß ich, wie wertvoll eine Begleitung in einer Umstrukturierung der Persönlichkeitsentwicklung ist. Es gilt, einschränkende Verhaltensmuster zu verabschieden, um so den Weg für ein glückliches und erfülltes Leben zu ebnen. 

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