Stress verbraucht viel Energie

Energiegähnen

Jeder von uns wird es schon gemerkt haben, dass Stress enorm viel Energie verbraucht. Wir fühlen uns müde, ausgelaugt und vieles fällt zunehmend immer schwerer. Somit entsteht das Bedürfnis, etwas zu essen. Da wir in der Regel aufgrund des Beruflebens keine Zeit haben etwas zu kochen, nehmen wir das Angebot der Imbissbuden oder der Snackbars dankbar an. Hier werden dann kalorienreiche Snacks verzehrt, die schlecht gekaut und verdaut werden. Nebenbei noch mal ein paar E-Mails checken und eventuell auch beantworten. Oder es wird einfach mal eine Hauptmahlzeit ausgelassen und auch die Mittagspause fällt zugunsten der Arbeit aus. Hier müssen dann schon mal ersatzweise ein paar Süßigkeiten vertilgt werden – Hauptsache erst mal einigermaßen satt werden.

Die Körperzellen bleiben unterversorgt

Ernähren wir uns auf diese Art und Weise, fehlen dem Körper wichtige Energielieferanten. Genau hier setzt das Problem an. Die sogenannten “Mitochondrien” sind die Energiekraftwerke unserer Zellen, welche den “Strom” (das ATP – Adenosin-Tri-Phosphat) an die Zellen weitergeben. Um das überhaupt erst möglich machen zu können, brauchen die Mitochondrien die Nährstoffe aus unserer Nahrung. Leider ist die optimale Versorgung der Ernährung aus den o.g. Gründen nicht immer gewährleistet.

Gesundheit beginnt im Darm

Der Darm spielt  bei unserer Gesundheit eine große Rolle. Kommt es zu chronischem Stress, ist er enorm stark belastet. Dieses kann zu Entzündungen im Darm führen, der Colitis Ulcerosa,  die Verdauung stören oder es entstehen Unverträglichkeiten wie etwa Lactose- und Glutenunverträglichkeiten. Beschwerden dieser Art erschweren die Aufnahme von lebenswichtigen Nährstoffen.

Was hat der Darm mit dem Gehirn zu tun?

Wir haben ein “Bauchgehirn”, das als sensibles Nervensystem um den gesamten Verdauungstrakt sitzt und direkt mit dem Gehirn verbunden ist. Da alle Stressreaktionen vom Gehirn aus gesteuert werden, wirken diese ungünstig auf den Darm ein. Als Folge daraus hinterlässt dieser Stress Spuren im Darm und seiner Darmflora.

Stressverhalten schadet den Mitochondrien

Wer sich im Stress befindet, greift schon mal verstärkt zu Genussmitteln wie etwa Alkohol oder Zigaretten. Die körperliche Bewegung bleibt auf der Strecke, die Atmung wird flacher und somit wird dem Körper weniger Sauerstoff zugeführt. Das schwächt das Immunsystem erheblich und Krankheitserreger haben leichtes Spiel, den Körper anzugreifen und lahm zu legen. Belastende Schadstoffe wie etwa das Rauchen und auch Umweltgifte können nicht mehr ausreichend abgebaut werden und wirken sich stark belastend auf unsere Mitochondrien aus und können diese nachhaltig schädigen.

Die Nebennieren bilden das Hormon Cortisol

Auf den Nieren liegen die Nebennieren wie kleine Mützchen und haben die Aufgabe, Hormone zu bilden, die zur Homöostase (Gleichgewicht) des Metabolismus (Stoffwechsel) des menschlichen Körpers führen. Cortisol ist das wichtigste Anti-Stress-Hormon des Körpers. Es stoppt Entzündungen in unserem  Körper und wird bei Stress vermehrt ausgeschüttet. Dauert der Stress an, erschöpfen sich die Nebennieren und sind nicht mehr in der Lage, ausreichend Cortisol zu produzieren. Das Immunsystem wird dadurch geschwächt und Entzündungen können sich ausbreiten. Auch Infektionen können nicht mehr wirksam bekämpft werden. Durch den Mangel an Cortisol ist die Blutzuckerregulation langfristig gestört und es kann zu einer Hypoglykämie (Unterzuckerung) kommen. Die Symptome äußern sich in Müdigkeit, Schwindel und Benommenheit. Der Körper produziert dann Insulin, um Zucker in die Zellen zu befördern und damit weitere  Energie bereit zu stellen. Leider verstärkt sich dadurch die Hypoglykämie.

Mangelnde Schutzfunktion durch freie Radikale

Die Antwort des Körpers auf Stress ist die Bildung von “Reaktiven Sauerstoff-Spezies” als oxidativen Stress. Das bedeutet, dass diese aggressiven Radikale die Schutzfunktion der Zellen beeinträchtigt und somit die Mitochondrien zusätzlich geschädigt werden können.

BurnOut als Antwort auf chronischen Stress 

Das gesamte Körpersystem gerät durch eine gestörte Energieversorgung in Disbalance. Die Folge von Energiemangel in den Zellen zeigt sich in Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche bis hin zum BurnOut.

Prävention mit der MARS-Methode®

Eine Therapie mit der MARS-Methode®, die auf vier Ebenen des menschlichen Lebens ansetzt, haben Sie die Möglichkeit, einem BurnOut rechtzeitig entgegen zu wirken.

Ich freue mich auf einen Kontakt mit Ihnen per Telefon oder E-Mail.

 

Herzlichst,

Hildegard Schäl

 

 

 

 

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