Stresswolken

 

Stresswolken-Bild

 

 

Was ist Stress?

Aktuell läuft in der Werbung ein Spot einer bekannten Brauerei, indem die Frage bzw. der Begriff  “Stress” aufkommt. Es unterhalten sich zwei gemütlich erscheinende Männer darüber, dass ein neues Mittel gegen Stress entwickelt wurde. Der eine berichtet dem anderen davon, worauf dieser antwortet: “Gegen was?” “Stress”, antwortet der gut informierte Zeitungsleser. Daraufhin fragt der andere müde gähnend: “Was ist das?” Sagt der andere: “Keine Ahnung. Das steht hier nicht!” Dabei sitzen sie genüsslich auf der Hollywoodschaukel am Strand und blicken auf´s Meer hinaus.

Wohl dem, der Stress nicht kennt und darauf bedacht ist, seine Ressourcen aufzufüllen.

Stress als physikalischer Begriff

Der Begriff Stress stammt ursprünglich aus der Werkstoffkunde und bedeutet, dass Material einem sogenannten Stresstest ausgesetzt und bearbeitet wird. Das Material verändert sich, beult ein und wird verformt. Manchmal besitzt dieses Material die Fähigkeit, in den ursprünglichen Zustand zurückzukehren. Dann spricht man von Resilienz, einer Widerstandskraft. Auch der Mensch besitzt Resilienz, die psychische Widerstandskraft. Das bedeutet, dass manch einer schwierige Situationen bewältigen kann und gestärkt daraus hervorgeht. Andere, weniger resiliente Menschen, können daran zerbrechen.

Stress löst Dysbalancen aus

Durch innere wie auch äußere Anforderungen kann Stress ausgelöst werden. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht, indem das Empfinden aufkommt, in seinen Handlungsspielräumen eingeschränkt  zu sein. Man fühlt sich quasi in die Ecke gedrängt. Das löst natürlich ein Gefühl von Unwohlsein aus, milde ausgedrückt. Genauso kann es auch Panik auslösen, welche keinen klaren Gedanken mehr zulässt.

Stressoren im Arbeitsumfeld

In meinen Seminaren zum Thema Stress äußerten die Teilnehmer häufig die obigen, in den “Stresswolken” aufgeführten Stressoren. Auffällig ist dabei das Thema “Zeit”. Das Gefühl von Zeitdruck und auch Zeitmangel löst bei vielen Arbeitnehmern Unbehagen aus. Hieraus ergibt sich, dass in den Unternehmen der Druck zunimmt, gleichwohl auch der Leistungsdruck. Es wird von den Mitarbeitern verlangt, in immer kürzerer Zeit bei weniger Personal mindestens genauso viel oder gar mehr zu leisten.

Krankheitsbedingte Ausfälle

Dieser enorme Druck führt zu psychischen Belastungen, denen die Arbeitnehmer immer mehr verfallen. Depressive Verstimmungen gefolgt von Rückzug sind die Antwort darauf. Körperliche Symptome, wie in erster Linie Rückenbeschwerden, Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Kreislaufprobleme, Schlafstörungen, Libidoverlust uvm. veranlassen dazu, vermehrt Medikamente einzunehmen oder es kommt ein hohes Suchtpotential auf, wie etwa hoher Zigaretten- und Alkoholkonsum. Werden diese Warnsignale missachtet, kann es zu einem Burnout kommen, der einen über Monate bis zu einem Jahr und länger aus dem Berufsleben wie auch Privatleben entreißen kann.

Wie kann ich stressfreier leben?

  • auf die ersten Signale des Körpers achten
  • Achtsamkeit in den Alltag bringen
  • Entspannungsübungen erlernen
  • auf gesunde Ernährung achten
  • Spaß und Freude am Leben haben
  • Dankbar sein für das, was man hat und kann und für seine ‘Gesundheit
  • Netzwerk pflegen – Familie, Freunde, Bekannte
  • Vertrauen haben in sich selbst und darauf, dass alles gut wird
  • Bewegung
  • Hobby
  • Musik hören – Musik trägt unsere Emotionen
  • das Leben leicht nehmen
  • für sich einstehen
  • sich helfen lassen
  • sich was Gutes tun, Ressourcen auffüllen
  • “Nein” sagen, wenn´s zuviel wird
  • optimistisch sein
  • und immer wieder aufstehen, wenn man hinfällt.

Also, Kopf hoch und lächeln! :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

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